Spruchweisheiten

Herr, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann;
den Mut,
Dinge zu ändern,
die ich ändern kann;
und die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.

Achte stets auf deine Gedanken, sie werden zu Worten.
Achte stets auf deine Worte, sie werden zu Handlungen.
Achte stets auf deine Handlungen, sie werden zu Gewohnheiten.
Achte stets auf eine Gewohnheiten, sie werden zu Charaktereigenschaften.
Achte auf deinen Charakter, er wird dein Schicksal.

Geduld ist das Schwerste und Einzige
was zu lernen sich lohnt.
Alle Natur, alles Wachstum,
aller Friede, alles Gedeihen
und Schöne in der Welt
beruht auf Geduld,
braucht Zeit,
Stille
VERTRAUEN
(Hermann Hesse)

Alles was heute auf unserem Körper und unserem Gesicht geschrieben steht, wurde zuvor in unserer Psyche vorbereitet und geformt. Denn es existiert ein absolutes, unerbittliches Gesetz, nach dem jeder Gedanke und jedes Gefühl Kraftströme auslöst, die sich bis auf die physische Ebene auswirken. Natürlich wird das nicht sofort sichtbar. Im Laufe eines Tages durchqueren uns viele Gefühle und flüchtige Empfindungen. Und selbst wenn diese Bewusstseinszustände sich sofort irgendwo in unserer feinstofflichen Materie einprägen, so haben sie doch keinen tiefen Einfluss auf unseren physischen Körper oder auf unser Gesicht. Im täglichen Leben drückt unser Gesicht das aus, was wir gerade erleben, so wie das Kräuseln der Wellen auf einer Wasseroberfläche. Nur jene Bewegungen, die lange und oft wiederholt werden, prägen sich in der Tiefe ein. Durch dieses Wissen erkennt ihr, welche Macht ihr besitzt, um euren Körper und eure Gesichtszüge zu gestalten.
(Omraam Mikhael Aivanhov)

Bevor ihr ein Wort sagt, jemandem einen Blick zuwerft, einen Brief schreibt oder eine Handlung in Gang setzt, steht euch die Welt offen. Aber danach ist es zu spät, ihr seid dann nur noch Zuschauer und manchmal sogar Opfer. Auf allen Ebenen - physischer, astraler oder mentaler - waltet das gleiche Gesetz. Wenn ihr fühlt, wie die Wut in euch aufsteigt, und euch sofort entscheidet, sie zurückzuhalten, bricht sie nicht aus. Aber wenn ihr ihr freien Lauf laßt, könnt ihr sie nicht mehr aufhalten. Und das gleiche gilt auch für Ideen: Wenn ihr es zulaßt, daß sie sich in euch einnisten, könnt ihr sie dann nicht mehr vertreiben. Seid also wachsam und vergeßt nie, daß euch nur zu Beginn eine gewisse Macht über eure Handlungen gegeben ist.
(Omraam Mikhael Aivanhov)

Der positive Geist kennt keine Grenzen. Er hat besondere Kraft, mit Problemen fertig zu werden.

Menschen mit edlem Herzen und edlem Geist brauchen keine Angst zu haben, vor dem, was da kommen mag, denn diese Art Herz und Geist bestimmt die Beschaffenheit der Zukunft.
- Norman Vincent Peale -

Weigere dich, abzustürzen. Wenn du es nicht vermeiden kannst, dann weigere dich, unten liegen zu bleiben. Wenn du dich nicht weigern kannst, liegen zu bleiben, erhebe dein Herz zum Himmel und wie ein hungernder Bettler bitte darum, dass es gefüllt werden möge, dann wird es gut gefüllt werden. Mag sein, dass du zurückgestossen wirst. Mag sein, dass man dich am Aufstehen hindert. Aber niemand kann dich daran hindern, dein Herz zum Himmel zu erheben - nur du allein.

Inmitten des größten Leides wird so vieles klar. Wer behauptet, dass nichts Gutes aus diesem Leid entstanden ist, hört noch nicht genau hin. (Clarisa Pinkola Estes)

Krise ist ein produktiver Zustand - man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastophe nehmen. (Max Frisch)

Tue, was du tust. (buddhistisch)

Es macht keinen Unterschied, um welche Krankheit es geht. Es besteht immer Grund zur Hoffnung.
Ich habe nicht die Absicht, wegen der Statistiken zu sterben. Ich hoffe, Sie auch nicht! (Bernie Siegel)

Niemand kann geheilt werden, wenn die Seele nicht dazu bereit i st. Das ist der Grund dafür, warum selbst die besten Heiler Misserfolg haben. Der Misserfolg berechtigt nicht zum Zweifel an den Fähigkeiten als Heiler. Die Seele des Kranken war für die Heilung noch nicht reif. Es gibt keine Tricks; kein Heiler hat die Kraft, die Auswirkungen des Naturgesetzes zu ändern, abzuwandeln, umzuformen oder zu verhindern. (Silberbirke)

Pathos aktiviert die Augen und Ohren, um zu sehen und zu hören. In Zeiten des Pathos öffnet Krankheit Türen zu einer Realität, die einer gesunden Anschauung verschlossen bleibt. (Jean Houston)

Wir als Ärzte haben die Pflicht, Wahrscheinlichkeiten abzuwägen und Erwartungen zu zügeln;
aber von den Wahrscheinlichkeiten führen Wege fort, die Möglichkeiten eröffnen,
und es ist unsere Pflicht, Licht darauf zu werfen, und dieses Licht ist die Hoffnung. (Karl Menninger)

Es hängt alles davon ab, wie wir die Dinge sehen, und nicht davon, wie sie sind. (C.G. Jung)

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. (Mahatma Gandhi)

Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten. (Konfuzius)

Immer, wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen. (Mark Twain)

Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen. (B. Breuel)

Die Zukunft hat viele Namen: für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance. (Victor Hugo)

Man wird nie neues Land entdecken, wenn man immer das Ufer im Auge behält. (unbekannt)

Die Menschen wünschen sich Unsterblichkeit, aber wissen nichts anzufangen an einem verregneten Sonntag Nachmittag. (unbekannt)

Die Welt zerbricht jeden, und danach sind viele stark an den zerbrochenen Stellen... (Ernest Hemingway)

Ich kannte viele Sorgen. Die meisten von ihnen ereigneten sich nie.

Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Goethe)

Verlängern Sie Ihr Leben durch Nahrungseinschränkung. Wer ist stark?
Wer seine schlechten Gewohnheiten besiegt. (Ben Franklin)

Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben (Leo Tolstoi)

Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jeder Fleischgenuss als Kannibalismus gilt. (Wilhelm Busch)

Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder. (Leonardo da Vinci).

Verachte die kleinste Tat nicht, auch wenn sie darin besteht, dass du deinem Bruder mit freundlichem Gesicht begegnest. (Muslim)

Der menschliche Geist verlangt in seiner Unsicherheit und Eitelkeit stets nach einer Meinung, an die er sich klammern kann. (d´Alembert)

Der Gescheitere gibt nach! Eine traurige Wahrheit; sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Medizin dient nur der Linderung. Hinter der Krankheit steckt die Ursache,
und an diese Ursache kommt kein Medikament heran. (Dr. Weir Mitchell)

Ausgetretene Pfade werden allmählich bequem...

Neun von zehn Menschen begehen Selbstmord. (Ben Franklin)

Iß, um zu leben, und lebe nicht, um zu essen.
Viele Gänge bei einer Mahlzeit führen zu vielen Krankheiten. (Ben Franklin)

Laßt Eure Nahrungsmittel Eure Heilmittel sein
und nicht Eure Heilmittel Eure Nahrungsmittel.
Die Natur widersetzt sich allem Übermass. (Hippokrates)

Die Gesetze der Gesundheit sind unerbittlich. Wir sehen Menschen auf der Höhe ihres Lebens daran zerbrechen,
weil sie ihnen keine Beachtung geschenkt haben.

Schmerz ist unvermeidlich, Leiden freiwillig.

Durch das Weinen fliesst die Traurigkeit aus der Seele heraus. (Thomas von Aquin)

Humor und Geduld sind die Kamele, mit denen ich durch jede Wüste komme.

Klage nie über ein kleines Leid, es könnte mit einem größeren geheilt werden.

Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen. (Indien)

Wir werden die wahre Gesundheit nur dann entdecken, wenn wir uns von der Menge trennen. Denn die Menschenmenge steht im Gegensatz zur rechten Vernunft und verteidigt ihre eigenen Übel und Leiden. Laßt uns fragen "Was ist das Beste" und nicht fragen "Was ist das Übliche"
- Seneca -

Manche Leute gehen im Regen spazieren, andere werden nur nass.

Man hält lieber am bekannten Unglück fest, als das unbekannte Glück zu suchen.

Egal, ob Du sagst, dass Du es schaffen wirst, oder ob Du sagst,
dass Du es nicht schaffen wirst - Du hast immer recht!

Glück bedeutet nicht, wie so viele Menschen meinen, zu haben, was man will,
sondern zu wollen, was man hat.

Die einzige Form von Bildung ist die Erfahrung.
Die meisten Menschen bevorzugen Blindheit.
Aber die meisten Menschen sind eine sterbende Rasse.

Aus einem Vortrag mit Judith Parsons:
Die Engel sagen immer - du kannst an die menschlichen Zweifel und Ängste glauben
oder du kannst an Engel glauben.
Es gibt nur Schicksal. Wenn du das weisst, wirst du frei.

Ich kann nicht.
Wir sagen das so gern.
Ich kann nicht.
Es ist niemals wahr.

Sicherheit

Sicherheit ist Treibsand.

Sicherheit ist eine Glaswand,
völlige Sicherheit ist ein Glaskasten,
der alles, Glück, Schmerzen, Bewusstsein, Wechsel,
Liebe, Gefahr, Wahrheit und Luft von dir fernhält -
reiss die Mauer ein, bevor du erstickst.

Gib alle Sicherheit auf,
du hast nichts zu verlieren, ausser deinen Ketten.
Hör auf, dich festzuklammern, mach dich frei!

Angst

Vernichte dein Zögern, bevor es wächst und sich in Angst verwandelt.

Es ist die Natur der Angst, sich selbst zu füttern,
unter geeigneten Umständen, füttert sie sich unglaublich schnell.
Vernunft ist nicht schnell genug, um Angst auszulöschen.
Angst wird aus der Vernunft geboren, und sie zerstört die Vernunft.
Man soll nicht die Vernunft gebrauchen, um die Angst zu bekämpfen.

Angst muss ausgelöscht werden.
Argumentiere nicht mit der Angst.
Wische sie aus deinem Verstand in dem Augenblick, in dem du sie wahrnimmst.
Benütze dein eigenes Mantra, um die Angst zu töten.
Denke NIE zuerst, unter keinen Umständen.
Lösche sie aus.
Dann denke.
Wenn du musst...

Ein in Angst gelebtes Leben, ist ein nur halb gelebtes Leben.

Sage nicht, wenn ich Zeit dazu habe,
vielleicht hast du nie Zeit dazu.
Wenn nicht jetzt - wann dann. (Talmud)

Die Aufgabe der Medizin ist es, den Patienten zu unterhalten,
während die Natur für die Heilung sorgt.

Seit ich des Suchens müde ward, erlernte ich das Finden. (F. Nietzsche)

Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge,
der Lärm ist nicht auf den Märkten der Städte,
beides ist im Herzen der Menschen. (China)

Als ich jung war, bat ich Allah um die Kraft, die Welt zu ändern.
Im mittleren Alter wachte ich eines Tages auf und erkannte,
dass mein halbes Leben vorbei war und ich niemanden geändert hatte.
So bat ich Allah um die Kraft, jene in meiner Nähe zu ändern,
die es am meisten nötig hatten. Nun bin ich alt und mein Gebet ist einfacher:
"Allah, gib mir die Kraft, wenigstens mich selbst zu ändern." (Nasrudin)

Blicke ich zurück, so ist mein Leben unter dem Zeichen
dieses Wunsches nach Zauberkraft gestanden;
wie die Ziele der Zauberwünsche sich mit den Zeiten wandelten,
wie ich sie allmählich der Aussenwelt entzog und in mich selbst einzog,
wie ich allmählich dahin strebte, nicht mehr die Dinge,
sondern mich selbst zu verwandeln...
Dies wäre der eigentlichste Inhalt meiner Lebensgeschichte. (Hermann Hesse)

Wer sich selbst nicht helfen kann, hilft anderen.

Die meisten Menschen müssen von aussen unterstützt werden,
nur die stärksten Geister können mit dem Zweifel leben. (William Allingham)

Ein Buddha ist einfach nur jemand ohne Sorgen.

Nicht ärgern, bitte lächeln! (Zhi Chang Li)

Erst wenn im Herzen Klarheit herrscht,
kann der Weg sich bilden. (Zhi Chang Li)

Wir müssen die Dinge sehen, wie sie sind,
nicht wie sie sein sollten. (Krishnamurti)

Umso grösser die Show im aussen,
umso grösser die Armut im inneren. (Krishnamurti)

Die Quelle des Friedens liegt nicht ausserhalb von uns, und das Herz des Menschen muss der Mensch selbst ordnen.
Um Frieden zu erzeugen, müssen wir selbst friedlich sein. Um zu einem Ende der Gewalt zu kommen,
muss jeder von uns sich selbst von den Ursachen der Gewalt befreien.
Unaufhörlich muss man sich selbst ändern. (Krishnamurti)

Die Aufgabe des Lebens besteht nicht darin, auf der Seite der Mehrzahl zu stehen,
sondern dem inneren Gesetz gemäss, das du erkennst, zu leben. (Marc Aurel)

Geburt ist nicht ein augenblickliches Ereignis, sondern ein dauernder Vorgang.
Das Ziel des Lebens ist es, ganz geboren zu werden,
und seine Tragödie, dass die meisten von uns sterben,
bevor sie ganz geboren sind. (Erich Fromm)

Wer seinen eigenen Weg geht, begegnet immer Widerspruch; die Schablone gilt.
Aber man muss eben riskieren. Wer nicht wagt, gewinnt nicht.

Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben. (Dale Carnegie)

Aller Zauber der Vergangenheit können nicht eine Berührung mit der Gegenwart ersetzen. (Romain Rolland)

Der untrüglichste Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes oder Menschen ist, wie sie Tiere betrachten und behandeln. (Auerbach)

Zehn Minuten im Hader wider das eigene Schicksal verbracht oder im Neid gegen fremdes Glück, bedeutet eine Summe eigener Kraft, dazu verwendet, sich sein Los zu verschlechtern. Jeder Gedanke des Neides oder Hasses fließt zurück wie ein Bumerang. Häßliche Empfindungen gegen die Menschen, die im Reichtum dahinrollen, sind eine Vergeudung, die uns nicht nur Unglück einträgt, sondern auch kommendes Glück im Voraus zerstört. (Prentice Mulford)

Nichts ist gut oder schlecht, ausser man hält es dafür. (Shakespeare)

Wir sehen die Welt nicht so, wie sie in Wirklichkeit ist, sondern so, wie sie unsere Vorstellung, unser Wille schafft. Und jeder sieht die Welt anders, auf seine Art, wobei er oft zum Zentrum seiner Welt die nichtigsten Dinge macht und dem, was das einzig Wichtige ist, keinen Platz einräumt. (Alexander Eltschaninow)

Groll mit sich herumzutragen, ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle, in der Absicht, es nach jemandem zu werfen - man verbrennt sich dabei nur selbst. (Buddha)

Ziel der persönlichen Entwicklung ist Ganzheit, d.h. im Rahmen der persönlichen Lebensentwicklung ein so vollständiger Mensch wie nur möglich zu werden. (C.G.Jung)

Gesunde Menschen haben eine Abneigung gegen Macht über andere Menschen. (Abraham Maslow)

Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen unseres Lebens. Sie sollten es auch beherrschen. (Wilhelm Reich)

Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie. (Friedrich Nietzsche)

Der Mensch strebt danach, das Leben außerhalb seiner selbst zu finden, und begreift nicht, daß das Gesuchte in ihm selber liegt. (Khalil Gibran)

Der Glaube, daß die eigene Sicht der Wirklichkeit die Wirklichkeit schlechthin bedeute, ist eine gefährliche Wahnidee. (Paul Watzlawik)

Von den Ausnahmen kommt der tiefste Antrieb. Sie zeigen die menschlichen Möglichkeiten noch im Unmöglichen. .... Sie bewirken, daß in uns der Antrieb als solcher, der Wille zum Aufschwung nicht erlahmt. (Karl Jaspers)

Mir gefällt jene Analogie, die sich aus dem Chinesischen herleiten läßt, wo ein und derselbe Schriftzug zwei verschiedene Bedeutungen hat: Krise und Chance. (Carl Rogers) Das griechische Wort "crisis" bedeutet neben Krise auch Entscheidung, Scheidung, Zwiespalt, Trennung, Urteil, Wahl und Erprobung. (Rüdiger Dahlke)

Im Gang der Entwicklung heißt Krisis der Augenblick, in dem das Ganze einem Umschlag unterliegt, aus dem der Mensch als ein Verwandelter hervorgeht, sei es mit neuem Ursprung eines Entschlusses, sei es im Verfallensein. (Karl Jaspers)

Die größten Lebensprobleme sind nie auf immer gelöst. Sind sie es einmal anscheinend, so ist es ein Verlust. Ihr Sinn und Zweck scheint nicht in ihrer Lösung zu liegen, sondern darin, daß wir unablässig an ihnen arbeiten. (C.G.Jung)

Weil gute oder schlechte Wirkungen durch gute oder schlechte Motivation verursacht werden, ist die Kultivierung einer uneigennützigen Motivation von allergrößter Bedeutung. (Dalai Lama)

Die Angst ist eine verkehrte Aggressivität. Infolgedessen bedeutet das, wovor man Angst hat, eine Aufgabe. Wenn Sie Angst vor den eigenen Gedanken haben, so sind gerade ihre Gedanken ihre Aufgabe. (C.G.Jung)

Wir müssen uns mit dem Mysterium aussöhnen, daß der Körper das äußerlich geoffenbarte Leben der Seele, und die Seele das innerlich angeschaute Leben des Körpers ist. Die beiden sind also eins und nicht zwei. (C.G.Jung)

Nichts wirkt seelisch stärker auf die menschliche Umgebung, besonders auf die Kinder, als das ungelebte Leben der Eltern. (C.G.Jung)

Wenn die Fenster deiner Seele schmutzig und mit allerlei fremden Dingen verdreckt sind, dann siehst du natürlich auch die Welt durch sie schmutzig und in Unordnung. Aber das wisse: Dein Nächster, der seine Fenster rein hält, lebt in einer ganz anderen Welt als du. Darum gehe und reinige deine Fenster. (Ralph Waldo Trine)

Halte dich rein und sauber, denn du selbst bist das Fenster, durch das du die Welt siehst. (G.B. Shaw)

Einige Bäume bringen Blüten in schimmernden Farben, wunderbare Düfte und köstliche Früchte hervor, während andere graubraune, duftlose Blüten und ungenießbare Früchte tragen, und das, obwohl alle in der gleichen Erde gepflanzt wurden, dieselben äußeren Bedingungen haben, was Temperatur und Feuchtigkeit angeht, und die gleiche Pflege genießen. Nun, man kann sagen, daß dies bei den Menschen genauso ist. Deshalb haben sie nur scheinbar recht, wenn sie glabuen, daß es die Ereignisse, die Gesellschaft, die Familie sind, die ihr Schicksal bestimmen: ihre Erfolge oder Mißerfolge, ihren Aufschwung oder ihren Absturz. In Wahrheit hängt alles von der Natur des Samens, des Kerns ab, den jeder darstellt, von seiner Denkweise, seiner Art zu fühlen, die Ereignisse zu erleben und sie zu assimilieren. Deshalb muß man an sich selbst arbeiten, statt immer die Bedingungen ändern zu wollen. (Omraam Mikhael Aivanhov)

Von Omraam Mikhael Aivanhov kommen auf meinem täglichen Abreißkalender mit schlauen Sprüchen immer wieder schöne und wahre Aussagen. Mir sagte der Name nichts, aber im Internet fand ich dann seine Seite und da kann man noch mehr Sprüche von ihm lesen: Homepage Aivanhov

Wer nicht an das Unmögliche glaubt,
wird nicht einmal das Mögliche schaffen.

Alle Wesen scheun Bedrückung,
bangen vor des Todes Nöten.
Gleich wie du ist jedes Wesen -
töte nicht und laß nicht töten!
Alle Wesen scheun Bedrückung,
bangen vor des Todes Nöten.
Alle um das Leben beten,
gleich wie du ist auch der and´re
Töte nicht und laß nicht töten!
Dhammapada 129-130

Achte gut auf diesen Tag

Achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben. Das Leben allen Lebens. In seinem kurzen Ablauf liegt alle Wirklichkeit und alle Wahrheit des Daseins; die Wonne des Wachsens, die Größe der Tat. Denn das Gestern ist nichts als ein Traum und das Morgen nur eine Vision. Das Heute jedoch - recht gelebt - macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück und jedes Morgen zu einer Vision voller Hoffnung. Darum achte gut auf diesen Tag!
(Sanskritspruch)

Mitgefühl ist unser bestmöglicher Schutz, und wie die großen Meister der Vergangenheit schon immer wußten, ist es auch die ergiebigste Quelle der Heilung. Wenn Sie eine schwere Krankheit haben und sich voller Mitgefühl vorstellen, daß Sie zusätzlich zu Ihrer eigenen Krankheit auch die Krankheiten anderer auf sich nehmen, die leiden wie Sie selbst, reinigen Sie ganz zweifellos das negative Karma, das die Ursache für Ihr jetziges und jedes zukünftige Leiden ist. Ich erinnere mich an viele außergewöhnliche Fälle in Tibet, in denen Menschen, nachdem sie von ihrer unheilbaren Krankheit erfahren hatten, ihren gesamten Besitz verschenkten und auf den Friedhof gingen, um den Tod zu erwarten. Dort praktizierten sie das Annehmen des Leidens der anderen - oft mit der verblüffenden Wirkung, daß sie, anstatt zu sterben, völlig geheilt heimkehren konnten.
- Sogyal Rinpoche -

Thich Nhat Hanh ist ein buddhistischer Zen-Mönch und Lehrer aus Vietnam. Ausgebildet in einem Zen-Kloster, ist er ein Mensch, der die Frucht des buddhistischen Weges - Weisheit und Mitgefühl - erlangt hat. Er hat sich in der vietnamesischen Friedensbewegung engagiert und trotz wiederholter Verfolgung, Verhaftung und Lebensgefahr unermüdlich seine Stimme erhoben und die Menschen beschworen, Haß und Bitterkeit abzulegen. Er zeigt auf, daß unsere wahren Feinde nicht die Menschen sind, sondern jener Sprengstoff aus Habgier, Wut und Verblendung, der in den Herzen der Menschen gezündet wird. Der Buddhismus, den Thich Nhat Hanh uns nahe bringt, ist engagierter Buddhismus im wahrsten Sinne des Wortes. In Thich Nhat Hanhs Vorträgen - Dharma/Lehrgespräche genannt - geht es um schlichte Arbeit im Alltäglichen und um ein Leben in Achtsamkeit.

Interview with Thich Nhat Hanh
Homepage Plum Village


Ich denke, also bin ich nicht.

Wahre Liebe erfordert tiefes Verstehen. Tatsächlich ist Liebe nur ein anderes Wort für Verstehen. Ohne Verstehen wird unsere Liebe nur Leid verursachen.

Der Same der Achtsamkeit liegt in jedem von uns, aber meist vergessen wir, ihn zu nähren.

Sorgen und Zukunftsängste zerstören die Gegenwart.

Wenn wir still sitzen und nur ein- und ausatmen, entwickeln wir Kraft, Konzentration und Klarheit.

Alles was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere, und was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst.

Vorwürfe und Streit sind Formen der Gewalt. Wir sollen wie eine Blume sein, wenn wir sprechen. Darin besteht die Kunst des liebevollen Sprechens.

Wir alle brauchen Veränderung und Wachstum. Wenn wir eine Beziehung eingehen, können wir uns versprechen, uns gemeinsam zu verändern und zu wachsen.

Wenn wir gut für unsere Kinder sorgen wollen, müssen wir gut für uns selber sorgen können.

Eltern sollten wissen, wie sie ihre Kinder spirituell nähren können. Häufig fühlen sich Kinder angesichts des Materialismus ihrer Eltern spirituell ausgehungert und versuchen, in Drogen Erfüllung zu finden.

Sorge zuerst für dich selbst. Löse deine inneren Konflikte mit Achtsamkeit und liebender Güte. Dann versöhne dich mit anderen Menschen und lerne, sie zu verstehen und zu lieben, auch wenn ihnen selbst das Verständnis fehlt.

Wenn die Partner in einer Beziehung sich selbst nicht gut kennen und ihre inneren Konflikte und seelischen Verknotungen nicht gelöst haben, wird die Beziehung sehr schwierig sein.

Wenn wir uns bewußt sind, daß die Menschen, die wir lieben, vergänglich sind, tun wir alles, um mit ihnen jetzt glücklich zu sein.

In meiner Tradition wird von Eheleuten erwartet, daß sie sich wie Gäste akzeptieren. Wenn wir uns auf diese Weise respektieren, werden Liebe und Glück andauern.

Wir denken meistens, daß wir beim Loslassen Dinge verlieren, die uns glücklich machen. Aber je mehr wir loslassen, desto glücklicher werden wir.

Durch die Liebe in einer Zweierbeziehung, durch das Erlernen der Kunst, den oder die andere glücklich zu machen, können wir beginnen, unsere Liebe für alle Wesen auszudrücken.

Versöhnung braucht nicht zwei Menschen. Durch tiefes Schauen schaffen wir Versöhnung in uns und damit existiert für uns das Problem nicht länger.

Jedesmal, wenn wir die Glocke der Achtsamkeit (z. B. Telefon oder Kirchenglocken) hören, können wir unsere jeweilige Tätigkeit unterbrechen und dreimal bewußt atmen.

Je feiner unser Atem ist, desto friedvoller sind Körper und Geist.

Nur für Heute

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